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Historie > 1990 - 1998



Vorbemerkung: Diese chronologische Aufstellung basiert aus gesammelten Zeitungsberichten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Unstimmigkeiten bestehen, bitten wir Sie, dies uns unter info@unterlaender-strasse.de mitzuteilen.
Wir werden dies dann schnellstmöglich prüfen und ggf. ändern und/oder ergänzen.
Wir freuen uns über jede Anregung. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.



29.12.1998 - Jahresrückblick von W. Meyle " Verkehrsdebatte geht weiter - Dauerbrenner Unterländer Straße".



15.12.1998 - Kelterplatz / Ludwigsburgerstraße - Bahn frei für eine neue Zukunft. Die Bagger brechen dort bereits Gebäude ab.



11.12.1998 - Diplomarbeit zum "Dauer-Thema" von Dipl.Geograph Ulrich Weber, sorgt für weitere Informationen zum Themas Unterländer Staße.



10.12.1998 - Der oberirdischen Führung einer künftigen Stadtbahnlinie 15 durch die Unterländer Straße in Zuffenhausen steht von politischer Seite im Stadtbezirk nichts mehr im Weg. Zwar gab es keine förmliche Abstimmung, der Bezirksbeirat verlieh auf seiner Sitzung am deutlich dem Wunsch Ausdruck, in Zuffenhausen künftig einen Schienenanschluss zu behalten. Umstritten ist aber nach wie vor, wie die Autos künftig durch die Unterländer Straße fahren sollen. Christof Schmid - Verkehrsplaner der SSB informiert die Lokalpolitiker.



07.12.1998 - OB Schuster: Stadtbahn nur mit Hochbahnsteig. Auf Ablehnung stößt die FDP im Stuttgart Rathaus mit ihrem Vorschlag, bei neuen Stadtbahnlinien Hochbahnsteige zu vermeiden. OB und der Aufsichtsratsvorsitzender der SSB halten nichts von solchen Ideen.



26.11.1998 - Die Stadtbahnlinie U 15 als Ersatz für die bisherige Straßenbahnlinie 15 könnte möglicherweise im Jahr 2004 nach Stammheim fahren. Diesen Termin hat C. Schmid, Verkehrsplaner der SSB dem Stammheimer Bezirksbeirat in Aussicht gestellt. Voraussetzungen. Die Detailplanungen müssen vorangetrieben werden, sodaß die politische Entscheidung spätestens im Jahr 2001 getroffen werden kann und zweitens müsse in absehbarer Zeit geklärt werden, wie die Stadtbahn in der Unterländer Straße geführt wird.



12.11.1998 - Erneuter Anlauf für konstruktive Lösungen. Selbständige und Stadträte aller Fraktionen führen ein Arbeitsgespräch über die Zukunft von Zuffenhausen.



26.10.1998 - Was in Zuffenhausen auf Anfrage von Stadtrat W. Neuffer abgelehnt wurde, schlägt dieSSB für die U 2 in Bad Cannstatt vor - eine eingleisige Führung. SSB: S. Schupp: "Die beiden Situationen lassen sich nicht vergleichen".



01.10.1998 - Das Ergebnis der Bundestagswahl. 6 gewählte Kandidaten kommen aus Stuttgarter Wahlkreisen.



22.09.1998 - U 15 fährt fährt frühestens 2005. OB Schuster beantwortet Anfragen zur Linie 15 der CDU-Stadträte Dachtler, List und Weidmann. Sie hatten darauf gedrängt, dass die SSB endlich die Frage beantwortet, welche Investitionskosten und Alternativen baulicher Art bei der Führung der Linie auf einer Strecke Unterländer-, Stammheimer- und Freihofstraße zu erwarten ist. Eine klare Abfuhr erteilte der OB den Plänen der Geschäftsleute, die Einkaufsmeile in beiden Richtungen befahrbar zu lassen. Die immer wieder in die Diskussion gebrachte unterirdische Lösung sei unrealistisch.



03.09.1998 - Beschluss des Bezirksbeirates Zuffenhausen: Zuffenhausen ist in jedem Fall in das Planfeststellungsverfahren Stuttgart 21 einzubeziehen.



02.09.1998 - Der Verein "Info-Laden auf der Prag" Nordbahnhof mit 2 Dutzend Mitglieder hat sich mit Stuttgart 21 und der Stadtbahn befasst und lehnt Hochbahnsteige in der Mitte der Nordbahnhofstrasse im Rahmen der U 12 ab.



22.07.1998 - OB Schuster lehnt den Vorschlag des BDS, dass die Unterländer Straße in beiden Fahrtrichtungen befahrbar bleibt ab. Antwortschreiben an SPD-Stadtrat W. Neuffer auf dessen Anfrage. Ebenfalls wird einer eingleisigen Lösung eine Absage erteilt.



23.06.1998 - Festschrift des Bürgervereins Stammheim zum 25jährigen Bestehen: "Nicht ohne Stadtbahn". SSB-Chef Bonz und OB Schuster setzen sich dafür ein. Lösungen werden gesucht.



20.06.1998 - U 15 fährt frühestens 2004. Zwei Tage nachdem der UTA die Beratung über die Unterländer Straße vertagt hat, beantwortet OB Schuster eine Anfrage des SPD-Stadtrats Werner Neuffer zum selben Thema. "Weder der C-Trasse noch einer Tunnellösung werden von der Stadt Chancen eingeräumt". Frühestens 2004 wird die Stadtbahn in Stammheim halten.



17.06.1998 - Die Beschlussvorlage für eine Einbahnregelung in westlicher Richtung in der Unterländer Straße wird auf Antrag der CDU im UTA vertagt. Doch noch vor der Sommerpause soll eine Entscheidung getroffen werden.



15.06.1998 - In einem Brief wenden sich BDS und EZZ an den UTA im Gemeinderat. "Eine Entscheidung in Sachen Einbahnregelung sei zum jetzigen Zeitpunkt verfehlt".



07.05.1998 - Vier CDU-Bezirksbeiräte in Zuffenhausen haben "ihren Hut genommen". Alle Nachrücker sind Parteineulinge - Geschäftsleute, denen die umstrittene Verkehrsregelung ein Dorn im Auge ist. Unruhe in der CDU.



26.03.1998 - Der BDS hat ein Arbeitspapier entwickelt und dem Bezirksbeirat Zuffenhausen vorgestellt. Der Antrag von FDP und Freie Wähler, diese Vorschläge in einer nächsten Sitzung zu behandeln, wurde abgelehnt. Weiter Unzufriedenheit bei den Geschäftsleuten in Zuffenhausen.



22.02.1998 - Der Bürgerbrief des Bürgervereins Stammheim begrüßt die Entscheidung des Bezirksbeirates Zuffenhausen für eine Einbahnregelung als zukunftsweisend.



21.02.1998 - SSB-Chef Bonz: "Aus der alten Linie 15, die von Heumaden bis Stammheim fährt, wird eine U 15 von Degerloch aus durch das Gebiet von "Stuttgart 21". Bonz rechnet mit dieser neuen Linie in ca. 7 Jahren.



18.02.1998 - Neuer Gewerbe- und Handelsverein in Stuttgart-Rot gegründet. 1. Vorsitzende Theresia Pfau.



13.02.1998 - Vertreter von BDS und EZZ sprechen mit SPD-Stadtrat Werner Neuffer über die Zukunft von Zuffenhausen.



15.01.1998 - Lokalpolitiker brüskieren Geschäftsleute mit der Entscheidung zugunsten autofreier Unterländer Straße. Im Zuffenhäuser Bezirksbeirat waren sich alle Fraktionen nach sehr kurzer Aussprache einig. Die Fakten: 1. Zustimmung zur Stadtbahnführung nach Stammheim, fahrbahnebene Schienenverlegung. Haltestellen als 90 Zentimeter hohe Hochbahnsteige in Unterländer-, Stammheimer- und Freihofstraße. Voraussetzung lt. SSB. Wegfall einer Fahrspur, damit Einbahnstraßenregelung in der Unterländer Straße. 2. Zustimmung zur Einbahnregelung in der Unterländer Straße als Vorstufe zur Umgestaltung in eine vollständig verkehrsberuhigte Fußgängerzone." Ein Bericht zu diesem Thema in der Nord-Stuttgarter Rundschau zieht eine Welle von Leserbriefen nach sich.



03.01.1998 - Leserbrief von Martin Hechinger, Vorsitzender des Bürgervereins Stammheim:" Wir sind uns aber darüber im klaren, dass wir zur Stadtbahndiskussion stets faire und konstruktive Partner in dieser stadtteilübergreifenden Diskussion benötigen und auch gefunden haben (Herr R. Bantel BDS Zuffenhausen und Herr A. Renz HGV Stammheim).



30.12.1997 - Bezirksvorsteher Rainer Böhm im Jahresrückblick:" OB Schuster teilte mit, dass es für die Straßenbahnlinie 15 eine realistische Perspektive gibt, diese bis Mitte des nächsten Jahrzehnts zur Stadtbahn auszubauen. Entscheidend dafür würde sein, ob es gelingt, in der Unterländer Straße eine kommunalpolitisch konsensfähige und wirtschaftliche Lösung zu finden.



09.10.1997 - SSB-Chef Manfred Bonz: Zum neuen Wohngebiet Burgholzhof wird keine Stadtbahn fahren. Bundesverkehrsminister Wissmann könne gut Zusagen geben, spielte Bonz auf Wissmann Äußerungen bei der Straßeneinweihung B27a an. Der Bund habe mit den Entscheidungen und dem Bezahlen nichts zu tun. Das A und O sei eine Entscheidung über die nicht unumstrittene Frage, ob in der Unterländer Straße zwischen Kelterplatz und Stammheim eine Einbahnstraße möglich sei. Ein Tunnel rechne sich nicht. Stammheim werde aber nicht abgehängt, weil die Straßenbahn mindestens bis 2005 verkehre.



02.10.1997 - Vertreter des Bürgervereins Stammheim hatten sich mit Vertretern von BDS Zuffenhausen und Stammheim an einen Tisch gesetzt. Das gemeinsame Ziel: Eine Stadtbahn, die sowohl durch die Freihof- als auch durch die Unterländer Straße fährt. Wie das genau aussehen soll, darüber sind sich die Parteien nicht einig. Rolf Bantel: "Voraussetzung muss allerdings sein, dass die Unterländer Straße - wie in der Freihofstraße - weiterhin zweispurig befahrbar ist und die Stadtbahngleise nicht auf einem geschotterten Kiesweg verlegt würden.
Bezirksvorsteher W. Meyle plädiert hingegen weiterhin für die von der Verwaltung favorisierten Einbahnstraßenlösung in der Einkaufsmeile.



19.09.1997 - Hoher Besuch im Rahmen der Einweihung der B27a war in Zuffenhausen. Geht es nach Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann, dann sollen die Stammheimer in naher Zukunft eine Stadtbahnlinie U 15 bekommen. "Es war noch nie so günstig, trotz knapper Kassen, in den Nahverkehr zu investieren". Die Pläne der SSB ruhen. Blockiert wird die Stadtbahn auch vom Bezirksbeirat Zuffenhausen.. Dieser lehnt es ab, für eine U 15 die Geschäftsmeile Unterländer Straße zu einer Einbahnstraße umzubauen. SSB-Arbeitsdirektor Reinhold Bauer: "Derzeit wird untersucht, wie wirtschaftlich eine Stadtbahnlinie nach Stammheim wäre. Das Ergebnis ist im Frühjahr oder Sommer 1998 zu erwarten".



05.09.1997 - Den Vorschlag des Bürgervereins Stammheim, die Haltestelle Zahn-Nopper-Straße" zu verlegen, greifen die Sozialdemokraten im Gemeinderat auf.



28.08.1997 - CDU Stammheim ruft Initiative " Pro Stadtbahn" ins Leben. "Wir lassen uns nicht abhängen".



21.08.1997 - Bereits Anfang 1997 hatte sich die SPD-Gemeinderatsfraktion an OB Schuster gewandt, um Einzelheiten zur Entwicklung der Straßenbahnlinie 15 nach Stammheim zu erfahren. Für den Nordast der Linie U 5 im Raum Zuffenhausen / Rot - Freiberg wurde stagnierende Fahrgastzahlen prognostiziert. Es wurde auch nach baulichen Maßnahmen gefragt, die notwendig sind, um längerfristig den Schienenverkehr im Verlauf der Linie 15 zu sichern. Wenn sich ein stadtbahnmäßiger Ausbau gesamtwirtschaftlich und betriebswirtschaftlich tragfähig ist, kommt für die SSB nach dem Ende der Nutzungsdauer der Straßenbahnfahrzeuge GT 4 nur eine Bedienung mit Stadtbahnfahrzeugen in Betracht. Maßnahmen: Stadtbahnmäßige Verhältnisse am Emil-Schuler-Platz, und im Zug der Unterländer Straße Einbahnregelung für den Fahrzeugverkehr. Dies gilt auch für die Baumaßnahmen in Stammheim.



31.07.1997 - Stuttgarter Gemeinderat beschließt das Grundkonzept zum Projekt "Stuttgart 21".



30.07.1997 - Ausschuss-Sitzung des BDS Zuffenhausen. Die Haltung von Zuffenhausen zur Einbahnstraßenregelung stößt lt. Bürgerbrief des Bürgervereins Stammheim auf Unverständnis. BDS will sich mit dem Bürgerverein im September an einen Tisch setzen um Lösungen und oder Alternativen zu finden. Auch Niederflurbusse kommen in Spiel und auch von der vor 10 Jahren auf Eis gelegten "C-Trasse" wird gesprochen, die aber wegen Geldmangels nicht zum tragen kam



26.07.1997 - Bürgerverein Stammheim fordert eine Verlegung der Straßenbahnhaltestelle zwischen Burgunder und Lothringer Straße, damit der Weg zur S-Bahn 100 kürzer und auch dadurch erleichtert wird.



19.07.1997 - SPD Fraktion des Gemeinderats besuchen Zuffenhausen und Stammheim. "Wo drückt der Schuh?". Dass es über das Jahr 2000 hinaus in Zuffenhausen und Stammheim einen attraktiven Schienenanschluss geben muss, sind sich die Lokalpolitiker einig. Nachdem jedoch die CDU-Bezirksbeiratsfraktion vergangenen Herbst die Gemeinderatsvorlage zugunsten des Alternativvorschlags der Zuffenhäuser Geschäftswelt gekippt hat, ist die geplante Einbahnstraßenregelung in der Einkaufsmeile vorerst vom Tisch. Und damit auch eine stadtbahnverträgliche Lösung. R. Bantel: "Durch die Stadtbahn würde Zuffenhausen noch einmal geteilt". Auch Bezirksvorsteher Rainer Böhm aus Stammheim macht keinen Hehl daraus, dass die Haltung der Zuffenhäuser Geschäftswelt auf Unverständnis stößt: " Stammheim braucht die Stadtbahn, denn die Straßenbahn stirbt 2006. Doch solange wir uns hier nicht einig sind, wird die SSB keine weitere Vorschläge machen".




28.05.1997 - Die Initiative "Schöneres Zuffenhausen" kämpft für eine Berücksichtigung des Stadtbezirks bei "Stuttgart 21". Es gilt, die zusätzlichen Belastungen für den Stadtbezirk zu mildern. Viele Unterschriften wurden gesammelt. Eine Untertunnelung oder ein Deckel für die B10 / 27 wird gefordert.



12.05.1997 - Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Bürgervereine - Gerhard Viel aus Stammheim - fordert in einem Leserbrief, Stammheim von der Stadtbahn nicht abzuhängen.



30.04.1997 - BDS Zuffenhausen feiert bei seiner Hauptversammlung das 125jährige Bestehen mit Gründung 18572.



14.04.1997 - Infoveranstaltung des BDS Stammheim mit Klaus Friedrichsen vom Stadtplanungsamt der Stadt Stuttgart. Denn nur wenn die Bahn ihren eigenen Gleiskörper bekommt, wird der Bau von Bund und Land mit 85 Prozent bezuschusst - in Stammheim ist das nicht realisierbar. Die Freihofstraße ist zu eng - hier müssen sich Autos und Bahn die Fahrbahn teilen. Die Folge: Die SSB müsste die kompletten Kosten für den Bau der Stadtbahnlinie selbst tragen. Die Alternative zum Stadtbahnbetrieb hieße Busverkehr. "Der Wunsch der Planer ist es allerdings, die Schiene in Stammheim zu erhalten".



03.03.1997 - Wilfried Kallas hört nach 12 Jahren als Vorsitzender des Bürgervereins Stammheim auf. Neuer 1.Vorsitzender wird Martin Hechinger.



05.12.1996 - Verkehrsplaner Dipl. Ing. Stephan Oehler spricht in seinem Leserbrief in der Nord-Stuttgarter Rundschau von " Dubiosen Vorschlägen des Vorsitzenden des BDS - Betonköpfen der Autofahrerfraktion - Unbeweglichkeit der Einzelhändlern - Arroganz. Eine sehr gute Lösung in der Unterländer Straße könnte sicher einmal die oberirdische Stadtbahn in einer Einbahnstraße sein".



29.11.1996 - Der Bezirksbeirat Zuffenhausen lehnt in einer Abstimmung eine Einbahnregelung in der Unterländer Straße ab. Es folgen in der Presse zahllose Leserbriefe - dafür und dagegen. In dieser Diskussion wird die SSB ins Spiel gebracht, über deren Planung bzgl. der Linie 15 noch keine Planungen bekannt sind.



27.07.1996 - Der Gewerbe- und Handelsverein Stammheim unter der Führung von Albert Renz wird gegründet.



18.07.1996 - Frauencafé und Bezirksbeiräte machen einen Rundgang durch Zuffenhausen und nehmen verkehrsproblematische Brennpunkte unter die Lupe.



03.07.1996 - Wirtschaftsförderer Dr. Wolfgang Häfele, zu Gast bei der Hauptversammlung des BDS, wird mit dem Rahmenplan und dessen Umsetzung konfrontiert. "Die Stadt hat kaum darauf reagiert" so Rolf Bantel.



01.07.1996 - Vor 65 Jahren verlor Zuffenhausen ihre Selbständigkeit, als sie 1907 zur Stadt erhoben wurde. Wolfgang Schuster und Rainer Brechtken werden als OB-Kandidaten nominiert.



01.04.1996 - Bürgerversammlung mit OB Manfred Rommel. U.a. wird auch die unbefriedigende Einkaufssituation in Zuffenhausen - insbesondere von weiblichen Gastrednern (so die Nord-Stuttgarter Rundschau) - kritisiert. W. Meyle bekräftigt in diesem Zusammenhang die Bestrebungen einer einseitigen Sperrung der Einkaufsmeile und einer Entlastung vom Durchgangsverkehr. OB M. Rommel: "im übrigen kann die Stadt an einem schlechten Branchenmix nichts machen".



28.03.1996 - Bericht im Amtsblatt Stuttgart. W. Meyle: Die Straßenbahnen des Typs GT4 werden mindestens noch bis 2005 betrieben. Es bestehen Abhängigkeiten mit dem Projekt "Stuttgart 21".



09.11.1995 - Rahmenplan wird auf Einladung der CDU Bezirksgruppe Zuffenhausen öffentlich in einer Versammlung im Löwen vorgestellt und diskutiert.



04.10.1995 - Geschäftsleute von BDS und EZZ und Lokalpolitiker diskutieren mit CDU-Stadträten über stadtplanerische Ziele.



01.09.1995 - Attraktiver Stadtbezirk für Radler, Mütter und Kinder. Das Frauencafé Paulusstüble beschäftigte sich ebenfalls mit der Stadtplanung. Eine Umfrage ergab, dass 118 von 150 Befragten es begrüßen würden, wenn die Unterländer Straße Fußgängerzone wäre. Allerdings nur, wenn dadurch die Anliegerstraßen nicht wesentlich mehr durch Verkehr belastet würden.



08.08.1995 - Einkaufsmeile soll keine Einbahnstraße werden. Werbegemeinschaft EinkaufsZiel wertet 760 Fragebögen aus. Das Zahlenmaterial und persönliche Erfahrungen während der Baustellenzeit haben die Geschäftsleute dazu bewogen, sich gegen eine zukünftige Einbahnstraßenregelung in der Unterländer Straße auszusprechen.



02.08.1995 - Die TWS legt zwischen der Kreuzung Elsässer/Kirchtalstrasse und der Besigheimer Straße auf der Südseite der Unterländer Straße neue Wasserleitungen. Im Anschluss daran werden von der SSB Gleisarbeiten durchgeführt. In dieser Zeit bis ca. November 95 ist dieser Abschnitt nur einspurig befahrbar. Die Straßenbahn wird in beiden Richtungen verkehren. Bezirksvorsteher W. Meyle sieht "jetzt eine Chance, die schrittweise Realisierung des Einbahnverkehrs im östlichen Bereich der Einkaufsmeile zu realisieren. Das Zentrum sei zu schade für den Durchgangsverkehr." "Hierzu ist ein Verkehrskonzept, das die angrenzenden Wohngebiete entlastet, aber gleichzeitig nicht die Laufkundschaft aus der Unterländer Straße vertreibt." So Rolf Bantel vom BDS.



06.07.1995 - Städtebauliche Missstände und Verbesserungen dem Bezirksbeirat Zuffenhausen von Stadtplaner Peter Zoll im Auftrag des BDS und des Stadtplanungsamtes vorgestellt. "Eine Mischung aus Verkehr, Industrie und zuwenig Grün, dazu der krasse Wechsel von Wohn- und Gewerbegebiete sorgen für ein eher unschönes Bild". Dass der Plan als Grundlage für eine spätere städtebauliche Maßnahme in Zuffenhausen geeignet ist, darin waren sich alle Fraktionen einig. Nach dieser Planung sollt im östlichen Bereich der Unterländer Strasse der Verkehr nur noch in eine Richtung fließen, um damit mehr Platz zu bekommen für Fußgänger, Radfahrer, Straßenmärkte und Cafés. "Eine totale Fußgängerzone schaffen wir nicht. Also machen wir den Verkehr einspurig" so Bezirksvorsteher Wolfgang Meyle. Im Bezug auf die Pläne der "C-Trasse" würde die Stadtbahn im Bereich der Unterländer Straße unterirdisch verlaufen.

02.03.1995 - Bei der 44. Hauptversammlung des BDS Zuffenhausen wird Wolfgang Heinz als neuer Schriftführer und damit als Nachfolger von Reimar Staiger gewählt.



25.02.1995 - Peter Zoll stellt seine Rahmenplan für Zuffenhausen vor. Es handelt sich hierbei um ein Planungsinstrument ohne rechtliche Bindung. Er dient als planerische Zwischenstufe und ist von seiner Aussagekraft zwischen Flächennutzungsplan und Bebauungsplan einzuordnen. Der Maßnahmenkatalog umfasst 39 Punkte.



07.07.1994 - In fünf Jahren hat sich das Straßenbahnmuseum in Gerlingen zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Das Depot muss Neubauten weichen. Der Verein Historische Straßenbahnen soll nun 1995 ein neues Domizil im bisherigen Straßenbahndepot Zuffenhausen erhalten, das im September 1994 geschlossen wird, wenn die Linie U 4 zur Stadtbahn wird.



27.04.1994 - Wiederwahl von Rolf Bantel bei der 43. Hauptversammlung des Bund der Selbständigen - Gewerbe- und Handelsverein Zuffenhausen e.V. Dem Büro von Stadtplaner Zoll und Partner wurde der Auftrag für einen Rahmenplan für Zuffenhausen erteilt, um Möglichkeiten ausarbeiten zu lassen.



29.05.1990 - Wohnungsbau am „Viesenhäuser Hof“ in Stuttgart-Mühlhausen an der Grenze zu Kornwestheim . Ohne Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr droht Zuffenhausen und Stammheim der Verkehrskollaps. Doch konkrete Pläne für eine S – oder Stadtbahnlinie existieren noch nicht. Bezirksvorsteher Wolfgang Meyle aus Zuffenhausen favorisiert wieder die bereits zu den Akten gelegte „C-Trasse der Stadtbahn“. Die Stadtbahn verschwindet an der Friedrichswahl unter der Erde, fährt unterirdisch zu dem neuen Haltepunkt „ Bahnhof Zuffenhausen“ unterhalb des Kulturzentrums und taucht dann auf der Höhe der Zahn-Nopper-Straße wieder auf, um über Stammheim und Kornwestheim zum „Viesenhäuser Hof“ zu fahren. Aus Geldmangel hat man das kostspielige Vorhaben der C-Trasse vor knapp 10 Jahren für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.



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